Mit einem neuen, hypnotisierenden Klang versüßt Rocklegende Robert Plant seinen Fans den Herbst: “Lullaby and… The Ceaseless Roar”, das zehnte Studioalbum des immerhin 66-Jährigen mit seiner aktuellen Band The Sensational Space Shifters. Das Werk vermischt Rock, Pop, Jazz und afrikanische Einflüsse. Und klingt dennoch irgendwie nach Led Zeplin, was an der unverkennbaren Stimme des einstigen Frontsängers der Kultband liegt. Bestes Beispiel: die Single “Rainbow”, eine Art Mantra, wie Robert Plant selber sagt.
“Die ansteckende Wirkung dieser Rhythmen kommt aus Nordafrika. Genau das ist typisch für die Bendirtrommeln, dieser unwiderstehliche Klang. Wir benutzten die Trommeln viel bei unseren Auftritten, um den Rhythmus und den Klang der Musik zu verstärken. Aber was die Akkorde betrifft, hatte ich eher an etwas gedacht, das irgendwo zwischen Roy Orbison und mir liegt.”
Robert Plant, der “Goldene Gott” wie man ihn damals nannte, ist seit 1969 im Musikgeschäft, erst mit Led Zepplin, dann als Solokünstler. Bei Konzerten spielt er immer auch die alten Klassiker, wie “Whole Lotta Love”.
Robert Plant: “Wenn so ein Song seit 30 oder 40 Jahren existiert, hat er sich gewissermaßen in die Haut eingraviert, wenn ich mir diesen Ausdruck erlauben darf. Ich habe viele dieser Songs damals mitgeschrieben. Mein melodischer Beitrag war prägend für diese Songs. Was ich heute versuche, ist in die Instrumentierung das mit einfließen zu lassen, was ich in den vergangenen Jahren erlebt habe.”
Robert Plant war den Sommer über in Europa, Nordafrika und Japan auf Tournee und ist nun mit den Sensational Space Shifters in Nordamerika unterwegs.
Im November sind mehrere Auftritte in Großbritannien geplant.